Positionspapier: Der Weg zur Stärkung freier Bildungsmaterialien

Bündnis Freie Bildung – Positionspapier (Stand: Februar 2015)

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Inhalt
Das Positionspapier im Überblick
Über das Bündnis Freie Bildung
Freie Bildungsmaterialien (OER) sind für alle frei nutzbar
OER sind ein Mittel zur gerechten und partizipativen Bildung
Bekenntnis zu OER auf allen bildungspolitischen Ebenen
Vision: Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung von OER schaffen
Praxis: Erstellung und Nutzung von OER

Das Positionspapier im Überblick

Freie Bildungsmaterialien (engl. “Open Educational Resources”, kurz OER) sind Dank Verwendung offener Lizenzen und Freier Software für alle ohne nennenswerte rechtliche und technische Hürden verwendbar. Freie Bildungsmaterialien dürfen insbesondere auch verändert und wiederveröffentlicht werden. Internationale Organisationen wie die UNESCO und die Europäische Kommission fordern eine Intensivierung der Aktivitäten zu OER. Freie Bildungsmaterialien werden dabei als ein Mittel für eine gerechtere und partizipativere Bildung gesehen. Zum einen sollen durch Steuergelder finanzierte Bildungsmaterialien für die Allgemeinheit nutzbar sein, zum anderen eröffnen sich mit freien Bildungsmaterialien auch neue und innovative Möglichkeiten des Lernens und Lehrens.

Vor diesem Hintergrund formuliert das Bündnis Freie Bildung (BFB), eine Koalition von Personen und Organisationen zur Förderung freier Bildungsmaterialien, folgende Positionen:

  1. Es ist an der öffentlichen Hand, sich klar zu freien Bildungsmaterialien zu bekennen und eine umfassende OER-Strategie zu entwickeln.
  2. Der öffentlichen Hand obliegt es auch, die Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung von OER zu schaffen und nachhaltig auszugestalten.
  3. Es bedarf in der gegenwärtigen Phase einer gezielten Förderung der Erstellung und Nutzung von OER, bei der die öffentliche Hand mit den entstehenden OER-Communities zusammenwirken kann und sollte.

Über das Bündnis Freie Bildung

Das Bündnis Freie Bildung (BFB) ist eine Koalition von Organisationen und Personen mit dem gemeinsamen Ziel, freie Bildungsmaterialien (engl. “Open Educational Resources”, kurz OER) und ihre Förderung in Politik und Gesellschaft zu verankern. Das Bündnis wurde auf Initiative von Creative Commons Deutschland, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland gegründet und versteht sich als Forum für Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen, die sich für offene Lizenzen in der Bildung einsetzen. Das Bündnis Freie Bildung hat den Anspruch, als Netzwerk die Debatte um freie Bildungsmaterialien in der Öffentlichkeit voran zu bringen und konkrete Vorschläge zu machen, wie OER als Teil der Lehr- und Lernlandschaft gestärkt werden können.

Das vorliegende Positionspapier enthält auch Handlungsempfehlungen. Diese richten sich primär, aber nicht ausschließlich, an die Legislative und Exekutive in Deutschland – soweit Regulierung, Entwicklung und Einsatz von Bildungsmaterialien in den verschiedenen Bildungssektoren Teil ihres öffentlichen Auftrages sind – insbesondere also an die Bildungsministerien und -behörden sowie die Parlamente und Regierungen auf Bundes- und Landesebene.

Freie Bildungsmaterialien (OER) sind für alle frei nutzbar

Mit dem Internet ist das Angebot an Bildungsmöglichkeiten stark gewachsen. Interaktive Lehr- und Lernkonzepte auch jenseits des Klassenraumes werden so möglich. Das dadurch erweiterte Potential verschiedenster Bildungsmaterialien wird derzeit noch lange nicht ausgeschöpft. Vor allem ist die (Weiter-)Verwendung der meisten Materialien in der Schule, in der Aus- und Weiterbildung, in der Erwachsenenbildung sowie im Studium durch das Urheberrecht stark reglementiert. Ganz besonders gilt dies für Materialien, die speziell für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmt aber nicht ausdrücklich für eine Bearbeitung freigegeben sind. Freie Bildungsmaterialien sind hingegen ausdrücklich für die freie Nutzung und Anpassung gedacht, entsprechend für eine Nutzung durch die Allgemeinheit lizenziert und damit auch lizenzkostenfrei nutzbar.

Open Educational Resources (OER) sind freie Bildungsmaterialien, d. h. Lehr- und Lernmaterialien, die frei zugänglich sind und dank entsprechender Lizenzierung (oder weil sie gemeinfrei sind) ohne zusätzliche Erlaubnis bearbeitet, weiterentwickelt und weitergegeben werden dürfen[1]. Wir stützen uns hierbei auf die detaillierte und weithin anerkannte OER-Definition der UNESCO[2], zuletzt bestätigt auf dem OER-Weltkongress 2012 in Paris. Open Educational Resources sind dort definiert als “Lehr-, Lern- und Forschungsressourcen in Form jeden Mediums, digital oder anderweitig, die gemeinfrei sind oder unter einer offenen Lizenz veröffentlicht wurden, welche den kostenlosen Zugang, sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen[3] erlaubt. Das Prinzip der offenen Lizenzierung bewegt sich innerhalb des bestehenden Rahmens des Urheberrechts, wie er durch einschlägige internationale Abkommen festgelegt ist, und respektiert die Urheberschaft an einem Werk.”

Unter einer offenen Lizenz[4] wird dabei üblicherweise eine an die Allgemeinheit gerichtete Erlaubnis verstanden, Werke zu nutzen, zu verändern und weiterzuverbreiten. Durch eine solche Lizenz werden entscheidende rechtliche Vorbehalte beseitigt, die ansonsten einer Nutzung und Bearbeitung der Bildungsmaterialien entgegen stehen würden. Das volle Potenzial offener Lizenzen wird nur erreicht, wenn sie international standardisiert und dadurch wiedererkennbar sind. Die so lizenzierten Bildungsmaterialien werden dadurch miteinander kombinierbar.

Um einen freien Zugang zu OER zu gewährleisten, betrachten wir zudem die Verwendung freier und offener Technologien, namentlich Offener Standards[5] und Freier Software bei Erstellung und Verbreitung digitaler OER als unabdingbar. Digitale OER müssen in mindestens einem offenen Dateiformat verfügbar sein, selbst wenn sie daneben auch in proprietären Formaten vorliegen. Nur offene Formate und Programme können auf technischer Ebene eine ungehinderte und plattformunabhängige Verwend- und Bearbeitbarkeit von OER garantieren. Software, die selbst OER sein oder zur Bereitstellung und Verwendung von OER entwickelt und eingesetzt werden soll, muss entsprechend als Freie Software bzw. Open Source-Software lizenziert sein[6].

OER sind ein Mittel zur gerechten und partizipativen Bildung

OER sind aus unserer Sicht dazu geeignet, dem gesamtgesellschaftlichen Ziel der Bildungsgerechtigkeit ein großes Stück näherzukommen, da allen Lerninteressierten der niedrigschwellige Zugang zu Bildungsinhalten sowohl auf nationaler als auch auf globaler Ebene unabhängig von der individuellen wirtschaftlichen Situation ermöglicht wird. Die Verwendung von standardisierten Lizenzen, Freier Software und Offenen Standards leistet einen Beitrag zur Überwindung der digitalen Kluft. Gleichzeitig ist mit der Forderung nach Bildungsgerechtigkeit und einer Freigabe als OER auch die Erwartung verbunden, dass Bildungsmaterialien, die mit öffentlichen Geldern finanziert werden – d. h. mit Steuergeldern – auch der Allgemeinheit “gehören” sollten.

Rechtlich freigegebene Bildungsmaterialien wie OER ermöglichen zudem eine stärkere Beteiligung der Lernenden und erhöhen so die Gestaltungsspielräume der Lehrenden. Lehrende und Lernende können die Entwicklung und Nutzung solcher Materialien ohne prohibitive rechtliche oder technische Hürden mitgestalten. Hier wird ein Austausch von Lernmaterial zwischen Lehrenden und Lernenden durch die jeweilige Rechtsregel oder Lizenz erlaubt, zusätzliche Rechteklärungsprozeduren entfallen. Partizipative offene Lern-/Lehr-Umgebungen werden so möglich.

Die Europäische Kommission hat die Potentiale von OER erkannt und fordert eine breite Einführung von OER in den Bildungsbereich.[7] Diese Forderung wird in mehreren Veröffentlichungen des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung ebenfalls unterstützt.[8]Zudem ist OER auch ein integraler Bestandteil zur Erreichung der von der UN definierten Millenniumsziele[9] und der 2014 vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichten Zukunftscharta[10].

Bekenntnis zu OER auf allen bildungspolitischen Ebenen

Trotz des großen Potentials und ihrer durch Institutionen wie die UNESCO oder die Europäische Kommission international anerkannten Bedeutung, ist die Förderung freier Bildungsmaterialien in Deutschland noch unterentwickelt: Eine Studie der Technologiestiftung Berlin zu Potentialen von OER in Berlin hat die Aktivitäten der Behörden in allen Bundesländern vergleichend erfasst[11] und stellt fest, […] dass es in den deutschen Bundesländern bereits vereinzelte OER-Ansätze gibt, dies aber gemessen an den Indikatoren des Offenheitsindexes noch kein Teil des Mainstreams geworden ist.” (S. 11)

Von Seiten der Bundesregierung und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sollte eine klare Positionierung zugunsten von OER in Anknüpfung an die ersten Anlaufbeträge im Haushalt 2015[12] folgen. Auch Länder und Kommunen sollten sich mit einer klaren Positionierung und ersten Aktivitäten zu OER bekennen. Mit gutem Beispiel voran gehen hier das Land Berlin[13] und die Stadt Köln[14]. Ein klares Bekenntnis der Politik zu OER und die Entwicklung einer umfassenden Strategie für OER auf Bundes- und Länderebene werden die Entwicklung von OER maßgeblich stimulieren[15] und für eine breite Nutzung sorgen.

Vision: Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung von OER schaffen

Es gibt zahlreiche Ansatzpunkte, wie in Zukunft die Entwicklung und Nutzung von OER gezielt gefördert werden kann.

Mit öffentlichen Geldern (ko-)finanzierte Bildungsmaterialien sollten grundsätzlich unter einer offenen Lizenz, in offenen Formaten sowie mit den notwendigen Metadaten veröffentlicht werden. Darunter fallen sämtliche Materialien, die für das Lernen und Lehren entwickelt wurden, beispielsweise Arbeitsblätter, Schulbücher, Software, Hochschulskripte, Testfragen, Lehrfilme und Curricula. Darüber hinaus gilt dies auch für die Materialien von Einrichtungen der öffentlichen Hand, die sich für den Einsatz für das Lernen und Lehren eignen, z. B. digitale Museumsarchive, Statistiken der Bundesämter, Behördeninformationen, Materialien öffentlicher Medienanstalten und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Um OER konsequent zu fördern, sollten Informationsstrukturen geschaffen und Bildungsangebote erweitert werden. Notwendig ist die feste Integration des Themas OER in Aus- und Weiterbildung, insbesondere in der Lehrerausbildung und der Qualifizierung von Lehrenden, Ausbildenden und Weiterbildenden. Aber auch innerhalb der Bildungseinrichtungen selbst muss sowohl Wissen über den Umgang mit OER als auch Rückhalt für die handelnden Personen vorhanden sein, damit das volle Potenzial von OER entwickelt werden kann. In den Fachministerien, in öffentlichen Bildungseinrichtungen und in der Verwaltung sollten Kompetenzzentren und Anlaufstellen für OER geschaffen werden, die umfassend zu Fragen rund um freie Bildungsmaterialien beraten können und deren Entwicklung fördern. Sie sollten für die Verbreitung von freien Bildungsmaterialien eintreten und auch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit machen.

Schließlich sind im Rahmen einer OER-Offensive auch technische und rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen bzw. anzupassen. So sollte beispielsweise die Erstellung von OER durch geeignete Anpassungen des Dienstrechts von Lehrenden abgesichert und unterstützt werden. In allen Bildungssektoren sind zudem entsprechend ausgelegte technische Rahmenbedingungen für den Einsatz von OER erforderlich. Hierzu sind passende IT-Infrastrukturen an öffentlichen Bildungseinrichtungen auf- und auszubauen.

Die IT-Infrastrukturen müssen entsprechend für eine uneingeschränkte Verwendung von OER ausgelegt sein, da geschlossene, proprietäre Anwendersysteme oft nur geringen bis gar keinen Spielraum für die Verwendung offen lizenzierter Materialien und Software bieten. Deshalb gilt es bereits bei der Anschaffung von IT und IT-Systemen auf deren offene Spezifikationen – im Allgemeinen sowie für spezifische OER-Anwendungsszenarien im Besonderen – zu achten. Eine direkte oder spätere Verwendung Freier Software und Formate muss rechtlich und technisch hürdenlos möglich sein.

Praxis: Erstellung und Nutzung von OER

Neben der Entwicklung einer OER-Strategie und der Schaffung staatlicher Rahmenbedingungen sollte die öffentliche Hand auch aktiv die Erstellung und Nutzung von OER unterstützen, die nicht direkt oder mittelbar in den Einrichtungen der öffentlichen Hand entstehen. Mit der Entscheidung, zwei Millionen Euro im Jahr 2015 und weitere fünf Millionen Euro an Verpflichtungsermächtigungen als erste Anlaufbeträge für OER im Haushalt des BMBF bereitzustellen[16] wird der richtige Weg eingeschlagen. Mit öffentlichen Geldern (ko-)finanzierte Bildungsmaterialien sollten grundsätzlich unter offener Lizenz, in offenen Formaten sowie mit den notwendigen Metadaten veröffentlicht werden.

Darüber hinaus empfehlen wir, OER-Angebote gezielt zu fördern, d. h. ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen, um bestehende und neue Aktivitäten zu ermöglichen und auszubauen. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf der Förderung von zivilgesellschaftlichen Initiativen liegen.[17] Unmittelbare Tätigkeiten, die im Rahmen solcher Förderungen unterstützt werden sollten, sind die Erstellung und Verbreitung von freien Bildungsmaterialien in allen Bildungssektoren. Dies umfasst sowohl Angebote, bei denen OER oder geeignete OER-Sammlungen erstellt werden, als auch Informations- und Weiterbildungsmaterialien zu OER, beispielsweise OER-Plattformen für spezielle Fachgebiete. Für OER-Nutzung eintretende Lehrende und Gruppen sollten durch Stipendien und Auszeichnungen in ihrer Arbeit unterstützt werden und Anerkennung erhalten können. Ebenfalls sinnvoll wäre eine Koordinierung der politischen Bemühungen um OER mit denen zu anderen “Open”-Entwicklungen (wie z. B. Open Access), um Synergien zu nutzen.

An dieser Stelle sei auf ein verbreitetes Missverständnis hingewiesen, durch den Einsatz von OER lasse sich kurzfristig im Bildungsbereich Geld sparen. Die Erstellung und Qualitätssicherung von OER muss finanziert werden, ebenso wie dies bei “herkömmlichen” Bildungsinhalten der Fall ist. Einsparungseffekte aufgrund der geringeren rechtlichen Restriktionen und dadurch bedingte einfachere Weiterverwendbarkeit einmal geschaffener Inhalte dürften durch OER zwar mittelfristig möglich sein, jedoch nur wenn eine nachhaltig ausgerichtete OER-Strategie verfolgt wird.

Auch sollte in die Entwicklung von Freier und Open Source-Software und Infrastrukturen investiert werden, die selbst OER sind oder Nutzende bei allen Arbeitsprozessen rund um OER unterstützen. Dazu gehören Werkzeuge für die Erstellung und Anwendung von OER im Unterricht, für die Verbreitung und Suche von OER sowie für die Neukombination der Bestandteile bereits vorhandener OER (Remix). Ebenso müssen Repositorien für die Speicherung und Veröffentlichung von OER und Werkzeuge zur Integration von OER in etablierte Lernplattformen in den Fokus rücken, wobei insoweit durchaus auf die leistungsfähigen Bildungsserver aufgebaut werden kann.

Das Thema OER ist jung. Zwar gibt es durch OER-Initiativen anderer Staaten[18] sowie durch zahlreiche Akteurinnen und Akteure in Deutschland[19] bereits einen großen Erfahrungsschatz, dennoch bedarf es einer aktiven Koordination und eines Austauschs zwischen vorhandenen und neuen Aktiven. Diese Arbeit könnte ein öffentlich finanzierter OER-Think-Tank oder eine entsprechende Anlaufstelle der KMK übernehmen. Dort könnten Erfahrungen gesammelt und gebündelt, die Vernetzung von Akteurinnen und Akteure unterstützt und OER-Kompetenzen aufgebaut werden, indem Konferenzen und Workshops zum Thema durchgeführt und Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung und Evaluation freier Bildungsmaterialien und den Erfahrungen in unterschiedlichen Initiativen angestoßen und koordiniert werden.


Die Autorinnen und Autoren

Beim Entstehungsprozess des Positionspapiers waren folgenden Expertinnen und Experten eingebunden (in alphabetischer Reihenfolge): Erik Albers, Sarah Behrens, Markus Deimann, Monika Fischer, Helene Hahn, Christian Heise, Sebastian Horndasch, Andreas Karsten, Simon Köhl, Elly Köpf, Valentin Münscher, Jöran Muuß-Merholz, Kristin Narr, Jan Neumann, René Pickhardt, Felix Schaumburg, Sandra Schön, Sebastian Seitz, André Spang, John Weitzmann, Ole Wintermann und Annett Zobel.

Freigabe

Dieses Positionspapier ist freigegeben unter den Bedingungen der Lizenz Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland (CC BY 3.0 de, Details zu den Bedingungen siehe URL: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/), wobei als Autorennennung “Bündnis Freie Bildung” ausreicht und der Stand des Papiers mit anzugeben ist. Kopierfähige Vorlage für den Lizenzhinweis: “Bündnis Freie Bildung – Positionspapier (Stand Feb. 2015), freigegeben unter CC-BY-SA 3.0 de”. Sofern die Nutzung offline erfolgt, ist an den Hinweis der URI der Lizenz “https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/” anzufügen.

Das Bündnis Freie Bildung wird gebildet und unterstützt durch:

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Anregungen oder Änderungswünsche

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Kontakt

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https://buendnis-freie-bildung.de/
E-Mail:
info@buendnis-freie-bildung.de


[1] Zur Einführung empfehlen wir die Lektüre von: Deutsche UNESCO-Kommission (2013). Was sind Open Educational Resources? Und andere häufig gestellte Fragen zu OER, Bonn, URL: http://www.unesco.de/oer-faq.html (2014-12-01)

[2] UNESCO (2012). Pariser Erklärung zu OER, URL: http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Bildung/Pariser_Erklärung_zu_OER.pdf (2014-12-01)
[3] Damit ist z. B. die Namensnennung oder die Weitergabe unter gleichen Bedingungen gemeint.

[4] Eine Lizenz kann nur dann als “offen” bezeichnet werden, wenn sie den Anforderungen der Open Definition genügt. Siehe auch: http://opendefinition.org

[5] Definiert durch die Genfer Erklärung der Europe Open Community (2008), Standards and Future of the Internet, URL: http://www.openforumeurope.org/library/geneva/declaration/manifesto-with-logos-final.pdf (2014-12-01)

[6] Maßgebend sind die von der Free Software Foundation (https://www.gnu.org/licenses/license-list.html) oder der Open Source Initiative (http://opensource.org/licenses) als offene Lizenz anerkannte Lizenzen.

[7] “Die Bildung öffnen: Innovatives Lehren und Lernen für alle mithilfe neuer Technologien und frei zugänglicher Lehr- und Lernmaterialien”, Vgl. Mitteilung KOM (2013) 654 final vom 25. September 2013, einsehbar unter: http://dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2013/0709-13.pdf (2014-12-01)

[8] Unter anderem fordert der Ergebnisbericht 2013 der Projektgruppe Intelligente Bildungsnetze des Nationalen IT-Gipfels das Vorschreiben einer freien Lizenzierung bei öffentlich geförderten Forschungsprojekten (siehe http://www.it-gipfel.de/IT-Gipfel/Navigation/mediathek,did=633030.html). Im Papier Nutzen und Anwendungen Intelligenter Bildungsnetze wird darüber hinaus mehrfach auf OER als Mittel zur Verbesserung des Wissenstransfers hingewiesen (http://www.it-gipfel.de/IT-Gipfel/Navigation/mediathek,did=664844.html) (2014-12-01)

[9] Die UN Milleniumskampagne Deutschland (o.J.). Die UN-Milleniumsentwicklungsziele. URL: http://www.un-kampagne.de/index.php?id=90 (2014-12-01)

[10] Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Projektgruppe Zukunftscharta (Hrsg., 2014), Berlin, URL: https://www.zukunftscharta.de/ecm-politik/zukunftscharta/de/home/file/fileId/2864 (2014-12-01)

[11] Dobusch, Leonhard; Heimstädt, Maximilian & Hill, Jennifer (2014). Open Education in Berlin: Benchmark und Potentiale, Berlin: Technologiestiftung Berlin, URL: http://www.technologiestiftung-berlin.de/fileadmin/daten/media/publikationen/140514_Studie_OER.pdf (2014-12-01)

[12] Beitrag auf der Homepage von Saskia Esken vom 14.11.2014, URL: http://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/digitale-bildung-wird-im-haushalt-erhoeht (2014-12-01)

[13] Berliner Zeitung (2014). Digitale Plattform revolutioniert das Lernen. Beitrag vom 14.5.2014 von Martin Klesmann, URL: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/schulen-in-berlin-digitale-plattform-revolutioniert-das-lernen,10809148,27127802.html (2014-12-01)

[14] SchulWikiKöln, URL: http://wiki.stadt-koeln.de/schulen/zentral/index.php?title=Hauptseite (2014-12-01)

[15] vgl. Butcher, Neil (2013). A Government Policy Development Template to Progress Effective Implementation of Open Educational Resources (OER), URL: http://www.col.org/SiteCollectionDocuments/OER_CountryPolicyDevelopmentTemplate.pdf (2014-12-01)

[16] Beitrag auf der Homepage von Saskia Esken vom 14.11.2014, URL: http://www.saskiaesken.de/aktuelle-artikel/digitale-bildung-wird-im-haushalt-erhoeht (2014-12-01)

[17] Analog zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der Open-Data-Charta der G8 in der Verpflichtung 4.6: “Public-Community-Partnership zur Förderung offener Verwaltungsdaten” http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2014/aktionsplan-open-data.pdf?__blob=publicationFile

[18] Ebner, Martin & Schön, Sandra (2011). Offene Bildungsressourcen: Frei zugänglich und einsetzbar. In K. Wilbers & A. Hohenstein (Hrsg.), Handbuch E-Learning. Expertenwissen aus Wissenschaft und Praxis – Strategien, Instrumente, Fallstudien. (Nr. 7-15, S. 1-14). Köln: Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), 39. Erg.-Lfg. Oktober 2011, URL: http://de.scribd.com/doc/67768781/Offene-Lernressourcen-Frei-zuganglich-und-einsetzbar (2014-12-01); einen Überblick über internationale OER-Lehrbücher als E-Books gibt z.B. Vlaj, Gernot (2014). Das OER-Schulbuch. In: O3R-Reihe, Band 8, URL: http://l3t.eu/oer/images/band8_Schulbuch.pdf (2014-12-01), S. 34 ff.

[19] vgl. Weitzmann, John (2014). Offene Bildungsressourcen (OER) in der Praxis. Berlin: Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb), 2. Auflage, URL: http://mabb.de/files/content/document/Foerderung/OER-Broschuere_2.Auflage_2014.pdf (2014-12-01) und für den Schulsektor: Muuß-Merholz, Jöran & Schaumburg, Felix (2014). Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland 2014 – Whitepaper zu Grundlagen, Akteuren und Entwicklungen, URL: http://www.collaboratory.de/w/OER-Whitepaper (2014-12-01).